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T 57 Prototyp

T57/B57

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G4-61

G4-65


Tabelle G4-65

T4-62/B4-61


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www. Gothawagen .de - G4-65
Gotha 216 auf dem Betriebshof, 14.12.1991 Erst relativ spät bekam Gotha selbst G4-65. Tw 216 war der letzte der 16 nach Gotha gelieferten Gelenkwagen. Die Wagen ab  Nr. 210 hatten für die Überlandstrecke nach Tabarz bzw. Waltershausen, die Thüringerwaldbahn, eine Sitzplatzanordnung 2+1 statt wie üblich 1+1 und somit 51 Sitzplätze. Nach der Wende wurden einige Gothaer Wagen wieder in den Traditionsfarben blau/weiß (Stadtnetz) und gelb/weiß (Waldbahn) gestrichen. Aufnahme auf dem Betriebshof, 14.12.1991.
Foto: Kerstin Wünsche.
Ab 1965 wurde der Gelenkwagen als G4-65 gebaut. Er besaß alle Eigenschaften der letzten Serie G4-61, dazu Räder mit einem größeren Laufkreisdurchmesser: 785 mm statt 760 mm. Die Mehrzahl der G4-65 wurde schon ohne Schaffnerplatz ausgeliefert. Die Lieferungen 1967 hatten alle ESW-Kupplungen und Einrichtungen für den schaffnerlosen Betrieb. Für diese Variante findet sich in der Literatur auch die Bezeichnung G4-67. Kurioserweise wurden für den Export in die damalige Sowjetunion noch bis 1966 G4-61 gebaut.
Erfurt, Leipzig, Potsdam und Rostock stockten ihren Gelenkwagen-Bestand mit G4-65 auf, wobei mit 99 gebauten Fahrzeugen nicht ganz die Stückzahlen der G4-61 erreicht wurden. Gotha beschaffte ebenfalls Gelenkwagen, davon sieben mit einer größeren Anzahl Sitzplätze für die Thüringerwaldbahn nach Tabarz und Waltershausen. Der Potsdamer Tw 180 war der letzte in Gotha für die DDR gebaute Straßenbahn-Triebwagen. Als Museumswagen bzw. Partywagen erhalten geblieben sind die Wagen Erfurt 178'' (ex Gotha 206), Erfurt 190'' (ex Gotha 214), Gotha 202 in Naumburg, Gotha 215, Leipzig 1206, Nordhausen 59 ex Leipzig 1216 und Potsdam 177.